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2061. Nach dem Frieden (2007/2008)
Endzeit-Drama
Unsere Gesellschaft in nicht allzu ferner Zukunft. Eine düstere, von Kriegen gezeichnete Welt. Das Volk hat sich schon lange von den kriegstreibenden Regierungen abgewendet. Anarchie sollte den Frieden bringen. Aber die Situation wurde nur noch schlimmer. 30 Jahre vergingen und die Menschen vergaßen langsam, dass es einmal so etwas wie Frieden gegeben hatte.
Der Film zeigt das Geschehen aus der Sicht von Tom (Nils Vogeley, Konner Steuer), der sich mit 12 Jahren für den Kampf auf der Seite der Rebellen entscheidet. 8 Jahre später wird er - inmitten eines Gefechtes - eine erneute Entscheidung treffen.
Ein nachdenklicher Film über die zeitlose Frage nach dem Sinn des Krieges. “2061. Nach dem Frieden” beschreibt eine Zukunft, die deutlich Parallelen zu Kriegsschauplätzen der Gegenwart zeigt. Ein zunächst sehr pessimistischer Film, der zum Nachdenken anregt, je mehr der Protagonist sich im Laufe der Handlung von den Zwängen seiner Umgebung löst.
Trotz des Science-Fiction Szenarios, gibt es erstaunlich viele Parallelen zur heutigen Situation. Die Bundeswehr wird wieder salonfähig, Kriegsspielzeuge erobern das Kinderzimmer zurück. Die lange Phase in der sich Deutschland aus den Kriegen dieser Welt herausgehalten hat scheint vorbei zu sein.
Doch wie geht es weiter?
„2061. Nach dem Frieden” zeigt eine Zukunft auf, die man unmöglich miterleben möchte - vielleicht regt der Film auch zum Nachdenken an, damit es niemals so weit kommt.
Das Projekt
Die Idee zu diesem Film entstand im Frühjahr 2007. Einer unserer letzten Filme hatte sich bereits mit der Frage nach dem Sinn des Krieges befasst, das Thema aber noch nicht abschließend erzählt. Mit der Entscheidung am „Shoot and Cut”- Award von slashCAM teilzunehmen, gaben wir uns selbst das Ziel den Film im großen Stil aufzuziehen.
Durch die Unterstützung von Sony bekamen wir die Möglichkeit mit einer HDV Semi-Pro Kamera zu drehen. In den ingesamt ca. 12 Monaten der Vorbereitungsphase versammelten wir ein großes und engagiertes Team und auch einige Sponsoren. Wir wollten ein möglichst hohes technisches und inhaltliches Niveau erreichen.
Das Team bestand schließlich aus wenigen Profis und vielen ehrgeizigen Amateuren.
Der Dreh fand an den Wochenenden im November 2007 statt. Einen Großteil des Equipments bekamen wir von einer Filmproduktionsfirma gestellt, daher hielten sich die Produktionskosten im Rahmen.
Für die Musik hatten wir früh einen sehr guten und engagierten Komponisten gefunden, die Filmmusik war schließlich der krönende Abschluss für ein sehr vielversprechendes Projekt.
Festivals und Preise
- Förderung durch das slashCAM-Magazin und Sony Deutschland (Teilnehmer am Shoot-And-Cut-Award)
- Platz 5 beim Hobnox Evolution Festival
- Gezeigt auf dem Jugendmedienfestival Berlin 2008













